Grenzerfahrung am Ende der Welt

So weit nach Süden kam noch nie ein Passagierschiff: Nur 1344 Kilometer bis zum Pol. In 26 Tagen gelang der „Hanseatic“ die spektakuläre Annäherung der Antarktis. Bilder einer Expeditionskreuzfahrt. Von Till Bartels

Partyschiffe Düsseldorf Mit einer Schnupper-Kreuzfahrt in die Antarktis hat diese Schiffsreise nichts gemein. Häufig stehen während des kurzen Sommers auf der Südhalbkugel Kurzbesuche der antarktischen Halbinsel auf dem Programm, die von der Hafenstadt Ushuaia in Argentinien angeboten werden.

Eine viel anspruchsvollere Route hatte sich die „MS Hanseatic“ vonHapag-Lloyd Kreuzfahrten im Februar 2014 vorgenommen. Die südliche Umfahrung des sechsten Kontinents von Feuerland bis nach Neuseeland. Die große Herausforderung bestand in der fast vierwöchigen Fahrt durch eines der entlegensten Seegebiete der Erde. Hier „Eine Zwischenversorgung mit Treibstoff, Frischwasser oder Proviant für 141 Gäste und mehr als 110 Besatzungsmitglieder war unmöglich“, berichtet Kapitän Mark Behrend. „So wurde die Reise eine Grenzerfahrung an das südliche Ende dieser Erde.“ mehr auf stern.de

Bahn und GDL wollen verhandeln

Nach dem vorzeitigen Ende des Lokführerstreiks wollen Bahn und Gewerkschaft GDL wieder verhandeln. Eigentlich sollte der Ausstand bis zum Montag andauern. Mittlerweile normalisiert sich der Verkehr.

Nach dem vorzeitigen Ende des Lokführerstreiks wollen Bahn und Gewerkschaft GDL wieder verhandeln. „Wir diskutieren jetzt erstmal nicht über Streiks“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Samstag auf dem Leipziger Hauptbahnhof. „Wir warten auf Verhandlungen.“

Bahn-Chef Rüdiger Grube sagte der „Bild am Sonntag“, das Unternehmen sei jederzeit zu Verhandlungen bereit. „Jeder Tag zählt.“ Einen neuen Termin für Verhandlungen gibt es bislang nicht. Auch nach Streikende waren am Sonntag noch viele Züge verspätet oder fielen aus. Am Montag sollten die Verbindungen wieder normal funktionieren.

Im Fernverkehr fuhren am Sonntag nach Angaben der Bahn auf den Hauptstrecken nur 60 Prozent der üblichen Züge. Wagen und Personal müssten erst wieder an ihren jeweiligen Einsatzort gelangen. Im Nah- und Regionalverkehr rollten im Schnitt rund 80 Prozent der normalen Verbindungen. weiter auf stern.de